23 bis 25 Grad Celsius
Sturm: Katastrophenalarm in Österreich

Nach dem schweren Föhnsturm ist in fünf österreichischen Gemeinden am Freitag Katastrophenalarm ausgelöst worden. Die heftigen Winde waren mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern in der Stunde über das Land hinweg gefegt.

HB/dpa WIEN. Im Bezirk Lungau (60 Kilometer südöstlich von Salzburg) seien Hunderte Hausdächer abgedeckt oder durch umgestürzte Bäume beschädigt worden, berichteten die Einsatzkräfte. Viele Ortschaften waren wegen umgeknickter Strommasten auch am Mittag noch ohne Strom.

Es habe sich um den schlimmsten Sturm seit 20 Jahren gehandelt, erklärten die Behörden. Ein Regionaljet der Schweizer Fluggesellschaft Swiss geriet beim Landeanflug auf Graz in schwere Turbulenzen. Eine Stewardess wurde leicht verletzt. Auch in der Steiermark waren viele Straßen durch umgestürzte Bäume und Masten blockiert. In zahlreichen Regionen brach über Stunden das Telefonnetz zusammen. Beim Knotenpunkt Schwarzach/St. Veit (50 Kilometer südlich von Salzburg) waren zwei wichtige Eisenbahn-Transitstrecken stundenlang unterbrochen.

Verbände des österreichischen Bundesheeres rückten aus, um blockierte Straßen mit schwerem Gerät wieder frei zu bekommen. In manche Waldgebiete haben die Sturmböen regelrechte Schneisen geschlagen. Hunderte Hektar Wald seien zu Boden gedrückt worden, tausende Festmeter Holz lägen am Boden, berichteten die Eigentümer.

Der Föhnsturm hat zu Rekordtemperaturen für den Monat November geführt. In Teilen Österreichs stieg das Thermometer am Nachmittag auf 23 Grad. Am Samstag rechneten die Meteorologen sogar mit Werten bis zu 25 Grad.

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