23 Personen aufgefordert
Auswärtiges Amt: Deutsche sollen Afghanistan verlassen

In Afghanistan leben zurzeit 23 Deutsche. Diese wurden nun vom Auswärtigen Amt aufgefordert das Land zu verlassen. Über das Schicksal der inhaftierten Shelter-Now-Mitarbeiter ist nichts weiter bekannt.

ap BERLIN. Das Auswärtige Amt hat alle in Afghanistan lebenden Deutschen aufgefordert, das Land zu verlassen. Außenstaatsminister Gunter Pleuger sagte am Mittwoch, den Angaben seines Ministeriums nach würden sich momentan 23 Deutsche dort aufhalten, 15 davon in der Hauptstadt Kabul. "So weit wir wissen, sind alle über die Empfehlung unterrichtet, das Land zu verlassen".

Zur Bemühung um die Freilassung der von den Taliban gefangen genommenen Mitglieder der Hilfsorganisation Shelter Now erklärte Pleuger, das Auswärtige Amt sei nach wie vor bemüht, die Inhaftierten, unter ihnen vier Deutsche, freizubekommen. Es lägen aber noch keine Ergebnisse über Gespräche in Kabul vor, die am Vormittag stattgefunden hätten.

Wegen der angespannten internationalen Lage nach den Terroranschlägen in den USA haben internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen begonnen, ihre Mitarbeiter aus Afghanistan abzuziehen. In Afghanistan hält sich der Hauptverdächtige für die Anschläge in New York und Washington, Osama bin Ladin, auf.

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