24 Millionen japanische Geräte bedroht
Handy-E-Mail-Virus wählt automatisch Rufnummern

Das japanische Telekommunikationsunternehmen NTT DoCoMo warnt die 24 Millionen Nutzer seines mobilen Internet-Dienstes vor einer zerstörerischen E-Mail.

ddp TOKIO. Wie das Unternehmen auf seiner Homepage mitteilte, überträgt eine bestimmte E-Mail einen Virus auf das Handy. Das Telefon wähle dann erst automatisch eine Notrufnummer. Anschließend würde eine "große Zahl" von Anrufen getätigt. Im Extremfall könne das E-Mail-Virus theoretisch sogar das Handy einfrieren lassen. Allerdings sei noch kein solcher Fall bekannt geworden.

Das Unternehmen empfiehlt den Nutzern des in Japan populären Mobilfunkdienstes I-Mode, E-Mails von unbekannten Absendern nicht zu öffnen. Der Virus sei dadurch zu erkennen, dass das Handy plötzlich von sich aus Nummern wähle. Große Schäden am Mobiltelefon hinterlasse es jedoch nicht. Ein Druck auf den "Stopp"-Knopf des Telefons sollte in den meisten Fällen ausreichen, um die Aktionen zu beenden. Falls das Handy einfriere und die Funktionstasten keine Wirkung mehr zeigten, müsse der Akku kurzzeitig entfernt und wieder eingesetzt werden.

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