24 Personen zum Teil schwer verletzt
Erneut schwerer Unfall in österreichischem Tunnel

Die Unfall-Serie in österreichischen Autobahntunneln reißt nicht ab: Am Montag wurden 24 polnische Pilger verletzt, als ihr italienischer Bus bei Klagenfurt mit voller Wucht gegen das Portal des Reigersdorftunnels prallte.

dpa WIEN. Der Bus, der die Gläubigen von Warschau nach Rom bringen wollte, sei in einer Linkskurve vor dem Tunneleingang geradeaus gefahren, berichtete die Polizei. Möglicherweise sei überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache gewesen. Schon in der letzten Woche waren bei zwei Tunnel-Unfällen in der Steiermark und in Vorarlberg acht Menschen ums Leben gekommen.

Die Unfallstelle habe ein grauenhaftes Bild "wie auf einem Schlachtfeld" geboten, schilderten Einsatzkräfte die Lage. Der 31- jährige italienische Busfahrer sei aus dem Fahrzeug rund 20 Meter in den Tunnel geschleudert worden. Der Bus älteren Baujahrs war bis zur Mitte eingedrückt, zahlreiche Sitze wurden aus der Verankerung gerissen. Gepäckstücke und Fahrzeugtrümmer lagen im weiten Kreis um den Unfallort. Die vier Schwerstverletzten sowie die mittelschwer Verwundeten wurden mit Hubschraubern in die Krankenhäuser gebracht.

Der italienische Bus fuhr regelmäßig Warschauer Pilger nach Rom. Bei den Fahrgästen des Unfallfahrzeuges handelt es sich um Familien mit zahlreichen Kindern.

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