250 Arbeitsplätze fallen in Deutschland weg
Bayer-Restrukturierung kostet weitere 200 Millionen Euro

Die angekündigten weiteren Maßnahmen zur Einsparung von 400 Millionen Euro in der Pharmasparte der Bayer AG führen zu einmaligen Restrukturierungskosten von 200 Millionen Euro.

Reuters LEVERKUSEN. Die Einmalkosten verteilen sich auf dieses und nächstes Jahr, die Einsparungen sollen ab 2004 voll wirksam werden, wie ein Bayer-Sprecher am Donnerstag mitteilte. Bayer hatte am Vortag angekündigt in den nächsten 18 Monaten die Kosten in der Pharmasparte um 400 Millionen Euro zu senken und weitere 1300 Arbeitsplätze weltweit zu streichen. Dies sei ein weiterer Schritt bei der Umstrukturierung des Pharmabereichs, sagte ein Sprecher. Der Konzern suche weiterhin nach Partnern für das Pharmageschäft, auch für Teilbereiche.

In Deutschland sollen 250 Arbeitsplätze im Rahmen des vereinbarten Standortsicherungsvertrages abgebaut werden. Bereits im Oktober hatte Bayer die Streichung von 1300 Arbeitsplätzen in Folge des Rückzugs von Lipobay angekündigt. Die geplanten Einsparungen im Pharmabereich kommen nach Angaben des Bayer-Sprechers zu den bisher von Bayer geplanten Einsparungen im gesamten Konzern von 1,8 Milliarden Euro bis 2005 hinzu.

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