250 Firmenübernahmen und Fusionen
Europas Unterhaltungsindustrie im Kaufrausch

dpa Köln. Vor allem der Wettbewerb um attraktive Medieninhalte und der Siegeszug des Internets trieben die Entwicklung weiter voran, teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag in Köln in seinem Medienspiegel mit. Die Zahl der Firmenaufkäufe und Fusionen sei im vergangenen Jahr um 160 Prozent auf fast 250 gestiegen. Das Transaktionsvolumen betrug mit fast 24 Mill. DM (zwölf Mrd Euro) 3,5% mehr als 1998.

Großbritanniens Film-, Fernseh- und Musikproduktion liege mit 55 Transaktionen vorn. Deutschland folge mit 49 Fusionen und Aufkäufen. Die meisten Transaktionen weltweit (95) entfielen wie im Vorjahr auf die Film- und Fernsehproduktion.

Durch die Digitalisierung gebe es immer mehr Kanäle. Dies verschärfe die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit des Publikums. Die zunehmende Bedeutung des Internets führe auch zu Zusammenschlüssen von Fernseh-, Telekommunikations- und Internetfirmen.

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