250 Mill. DM für den angeschlagenen Konzern
EU will angeblich Beihilfen für Holzmann genehmigen

Die EU-Kommission will nach Presse-Informationen die Beihilfen für den angeschlagenen Holzmann-Konzern nun endgültig genehmigen.

ap FRANKFURT/MAIN. Die Brüsseler Wettbewerbshüter hätten die Prüfung des Sanierungskonzeptes mittlerweile abgeschlossen, berichtete die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf EU-Kreise. Eine Holzmann-Sprecherin erklärte allerdings, dem Baukonzern lägen noch keine neuen Erkenntnisse aus Brüssel vor.

Wie die Zeitung weiter berichtete, steht den Kreisen zufolge einer Genehmigung der staatlichen Hilfe von 250 Mill. DM (rund 128 Mill. Euro) nichts mehr im Wege. Jetzt müsse nur noch die Entscheidung ausformuliert werden, dass sie juristisch hieb- und stichfest sei, heiße es in Brüssel. Mit der Verkündigung sei für Ende April zu rechnen.

Das Eingreifen von Bundeskanzler Gerhard Schröder Ende 1999 hatte die Pleite des Baukonzerns verhindert. Damals hatte der Kanzler dem Unternehmen staatliche Hilfen zugesagt, die allerdings bei den EU-Wettbewerbshütern auf Bedenken gestoßen waren.

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