29 i-mode-Abonnenten bei NTT Docomo
Japans mobiler Internetdienst i-Mode kommt nach Europa

Der in Japan bereits seit zwei Jahren erfolgreiche mobile Internetdienst i-Mode kommt im nächsten Jahr auch nach Europa. Wie der japanische Mobilfunkmarktführer NTT DoCoMo am Mittwoch in Tokyo mitteilte, hat das Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung mit dem niederländischen Telekommunikationsunternehmen KPN (www.kpn.com) unterzeichnet, die den Technologietransfer und die Lizenzierung regelt.

ddp TOKIO. Erste Dienste sollen im zweiten Quartal 2002 zunächst in Belgien und den Niederlanden angeboten werden. Auf Grund einer Mehrheitsbeteiligung der Mobilfunktochter von KPN am deutschen Anbieter E-Plus wird es den Dienst später voraussichtlich auch in Deutschland geben.

Die Vereinbarung soll NTT Docomo zufolge für eine schnelle Verbreitung mobiler Multimediadienste und eine frühzeitige Realisierung von UMTS-Mobilfunkservices in Europa sorgen. Bis die UMTS-Netze verfügbar sind, bauen die i-Mode-ähnlichen Angebote zunächst auf das bestehende Mobilfunk-Netz auf. Der i-Mode-Dienst bietet in Japan bereits heute mobiles Internet in Farbe über das Handy. Mit 29 Millionen Abonenten seit 1999, die sich etwa Klingeltöne und Logos für ihr Handy herunterladen oder aktuelle Nachrichten lesen, gilt der Dienst als sehr erfolgreich.

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