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29 Nordkoreaner flüchten in japanische Schule in Peking

Eine Gruppe von 29 nordkoreanischen Flüchtlingen, darunter drei Kinder, haben in der japanischen Schule in Peking Zuflucht gesucht. Das berichteten die japanischen Nachrichtenagenturen Jiji Press und Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf Regierungsquellen in Tokio.

dpa PEKING. Eine Gruppe von 29 nordkoreanischen Flüchtlingen, darunter drei Kinder, haben in der japanischen Schule in Peking Zuflucht gesucht. Das berichteten die japanischen Nachrichtenagenturen Jiji Press und Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf Regierungsquellen in Tokio.

Die Flüchtlinge seien von der Schule, die nicht auf einem Botschaftsgelände liegt, in die japanische Botschaft in Peking gebracht worden, meldete Jiji Press.

Auf Anfrage erklärte die japanische Botschaft in Peking lediglich, in der Angelegenheit werde ermittelt. Einzelheiten wurden nicht genannt. Mehrere hundert Nordkoreaner, die vor Hunger und Unterdrückung in ihrem Land nach China flüchteten, haben in den vergangenen Jahren in diplomatischen Einrichtungen in China Zuflucht gesucht und damit ihre Ausreise nach Südkorea erzwungen.

China erkennt die Nordkoreaner, von denen einige Zehntausend in China leben, nicht als politische Flüchtlinge an und schiebt sie bei einer Ergreifung nach Nordkorea ab, wo ihnen Haft und Folter drohen.

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