290 Stellen werden kurzfristig gestrichen
Coca-Cola Deutschland baut Stellen ab

Die Coca Erfrischungsgetränke AG-Cola (CCE) will im Zuge eines Restrukturierungsprogramms bis Ende des Jahres insgesamt 1 400 ihrer 11 000 Stellen in Deutschland streichen.

dpa BERLIN/ESSEN. Seit der Ankündigung des Restrukturierungsprogramms im Mai vergangenen Jahres seien bereits 500 Stellen, zum Teil durch Fluktuation, abgebaut worden, teilte der größte deutsche Abfüller des US-Konzerns am Mittwoch in Berlin mit. In der vergangenen Woche hätten sich Vorstand und Gesamtbetriebsrat auf einen Sozialplan geeinigt, der den Abbau von weiteren 290 Stellen vorsehe.

Vereinbart wurde zugleich der Erhalt der Standorte in Stralsund, Grüna bei Chemnitz und Hermsdorf bei Magdeburg mit einer Bestandsgarantie bis Ende März 2003, teilte das Unternehmen mit und bestätigte damit einen Bericht der in Dresden erscheinenden "Sächsischen Zeitung" (Mittwochausgabe). Über die verbleibenden Stellenstreichungen müsse noch verhandelt werden.

Die CCE ist der größte von neun Coca-Cola-Lizenznehmern in Deutschland und deckt etwa 70 % des deutschen Marktes ab. Sie ist für den Vertrieb in Ost- und Süddeutschland sowie in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Schleswig-Holstein verantwortlich. Der Sitz von Coca-Cola Deutschland ist in Essen.

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