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3:1 gegen Rostock: Mainz düpiert „Auswärtsschreck“

Bundesliga-Aufsteiger FSV Mainz 05 hat auch „Auswärtsschreck“ Hansa Rostock düpiert und mischt nach dem fünften Saisonsieg munter im Konzert der Großen mit.

dpa MAINZ. Bundesliga-Aufsteiger FSV Mainz 05 hat auch "Auswärtsschreck" Hansa Rostock düpiert und mischt nach dem fünften Saisonsieg munter im Konzert der Großen mit. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp feierte einen hoch verdienten 3:1 (0:0)-Erfolg und beendete damit die stolze Serie der Mecklenburger, die zuvor in vier Auswärtspartien unbezwungen waren.

Fabian Gerber (54. Minute), Niclas Weiland (70.) mit seinem vierten Saisontor und der eingewechselte Jürgen Kramny in der Nachspielzeit krönten die couragierte Vorstellung der Rheinhessen vor 20 300 Zuschauern im erneut ausverkauften Bruchwegstadion. Der Anschlusstreffer durch den vier Minuten zuvor eingewechselten Schweden Magnus Arvidsson (81.) half den Gästen am Ende nicht mehr.

Jürgen Klopp hatte seine Mannschaft drei Tage nach der 1:2- Niederlage auf Schalke wieder kräftig "rotieren" lassen - gleich vier Positionen besetzte der junge Mainzer Trainer neu. Hansa begann mit den beiden Sturmspitzen Antonio di Salvo und Rade Prica, doch das Spiel machten die Mainzer. Schon nach 35 Sekunden feuerte der überragende Mimoun Azaouagh den ersten gefährlichen Warnschuss auf das Rostocker Tor ab; auch Niclas Weiland scheiterte mit seinem Kopfball (5. Minute) nur knapp.

Mainz blieb die dominierende Mannschaft, kombinierte ideenreicher und spielte mit mehr Drang zum Tor. Doch die gefälligen Aktionen im Mittelfeld durch die Filigrantechniker Antonio da Silva und Azaouagh endeten oft am gegnerischen Strafraum. Die Gäste standen sicher in der Abwehr und lauerten auf Konter, Gelegenheiten zur Führung spielte sich vor der Pause aber nur der Aufsteiger heraus: Da Silvas Freistoß (35.) war kreuzgefährlich, Hansa-Torhüter Mathias Schober konnte sich dabei ebenso auszeichnen wie kurz vor dem Halbzeitpfiff bei einem Hinterhaltschuss von Azaouagh.

Hansa-Abwehrspieler Ronald Maul kam nach 39 Minuten für den angeschlagenen Prica, dafür rückte der Däne Thomas Rasmussen in die Spitze auf. Auch nach der Pause zeigten die Mainzer ihren Fans, wer der Herr im Hause ist: Zunächst scheiterte Gerber noch an Schober (50.), vier Minuten später war er nach herrlicher Vorarbeit von Benjamin Auer im Nachschuss erfolgreich. Erst nach 62 Minuten wurde FSV-Keeper Dimo Wache das erste Mal überhaupt geprüft.

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