3,1 % Anstieg im Jahresvergleich
Anstieg der Erzeugerpreise weiter gebremst

Der Anstieg der deutschen Erzeugerpreise gewerblicher Produkte hat sich im Juli dieses Jahres nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vor allem wegen nachgebender Preise für Mineralölerzeugnisse abgeschwächt.

Reuters WIESBADEN. Das Wiesbadener Amt teilte am Freitag mit, der Index der Erzeugerpreise habe im Juli um 3,1 % höher gelegen als vor einem Jahr, nachdem im Vormonat noch ein Plus von 4,3 % zu verzeichnen gewesen sei. Ohne Energie habe die Teuerungsrate lediglich 1,5 % betragen. Gegenüber dem Vormonat seien die Erzeugerpreise um 0,5 % gefallen nach einem Anstieg um 0,1 % im Juni.

Verantwortlich für die Verlangsamung der Preisanstiegs ist dem Amt zufolge die Preisentwicklung bei Mineralölprodukten. Diese seien zwar gegenüber Juli vergangenen Jahres um 1,1 % zurückgegangen, doch überlagerten sich hier zwei Effekte. Einerseits gingen die starken Preissteigerungen vor Juli 2000 nicht mehr in die Berechnung der Vorjahresrate ein, andererseits seien die Preise für Mineralölerzeugnisse im Juli 2001 gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 4,6 % gesunken.

Nach wie vor deutlich über dem Vorjahresniveau liegen den Wiesbadener Statistikern zufolge die Energiepreise. Diese hätten im Juli dieses Jahres um 14,6 % über dem Vormonat gelegen. Dabei habe sich elektrischer Strom um 5,2 % verteuert, Fernwärme um 11,1 % und Erdgas um 26,3 %.

Deutliche Preissteigerungen seien im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat zudem bei Schweinefleisch mit plus 14,0 %, Fischerzeugnissen (plus 9,5 %) und raffinierten Pflanzenölen (plus 29,3 %) zu verzeichnen gewesen. Dagegen seien Gewürze um 7,5 % billiger geworden und für Röstkaffee habe man 4,6 % weniger bezahlen müssen.

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