3:2-Sieg im Hinspiel bei Legia Warschau
Schalke legt Grundstein für Runde drei

Gustavo Varela und Ebbe Sand haben für den FC Schalke 04 das Tor zur 3. UEFA-Cup-Runde weit aufgestoßen. Der Nationalspieler aus Uruguay (50./54. Minute) und der dänische Torjäger (90.). sicherten dem Cup-Gewinner von 1997 am Dienstagabend einen verdienten 3:2 (0:0)-Erfolg im Zweitrunden-Hinspiel beim polnischen Meister Legia Warschau.

HB/dpa WARSCHAU. Durch groben Leichtsinn schien sich der Bundesliga-Sechste in der 2. Halbzeit allerdings um die Früchte seiner Arbeit gebracht zu haben, als der eingewechselte Dariusz Dudek (58.) und Torjäger Slatko Svitlica (63./Foulelfmeter) vor rund 13 000 Zuschauern im Stadion "Wojska Polskiego" zum zwischenzeitlichen 2:2 trafen. Das Rückspiel steigt am 14. November "Auf Schalke".

"Das Spiel wird über den Kampf entschieden. Deshalb habe ich einen Mann zusätzlich im defensiven Mittelfeld aufgeboten, damit wir da besser stehen", hatte Neubarth seine Marschroute erklärt. "Wir werden Legia sicher nicht den Gefallen tun, ins offene Messer zu rennen."

Neubarth stellte sein Team nach dem enttäuschenden 1:1 im Bundesliga-Heimspiel gegen Nürnberg auf drei Positionen um: Als zusätzliche Defensivkraft im rechten Mittelfeld spielte Sven Kmetsch für Andreas Möller, der erstmals in dieser Saison auf der Bank Platz nehmen musste. Ebbe Sand - für den später eingewechselten Emile Mpenza - war als einzige Sturmspitze aufgeboten; der zuletzt rot- gesperrte Varela erhielt den Vorzug vor dem grippegeschwächten Gerald Asamaoh, der nur die letzten 15 Minuten bestritt.

Schalke begann zurückhaltend, kontrollierte die mäßige Partie trotz des schmierigen und tiefen Rasens problemlos aus einer standfesten Abwehr. Der von den berüchtigten Legia-Fans angetriebene polnische Meister und aktuelle Tabellenführer agierte dagegen ideenlos und hausbacken, lauerte im eigenen Stadion auf Konter. Die "Knappen" hatten durch den überzeugenden Niels Oude Kamphuis (3./5. Minute) ihre ersten und einzigen Chancen vor der Pause; bei der zweiten schnappte sich Legia-Torhüter Radostin Stanew den gefühlvollen Fallrückzieher des Niederländers auf der Linie.



Erst nach 29 Minuten verbuchte Legia durch Adam Majewski den ersten gefährlichen Schuss auf das Tor von Frank Rost, Torjäger Svitlica stellte für die Schalker Innenverteidigung keine Gefahr da. Die Akzente setzten weiterhin die "Königsblauen", so durch ein Varela-Solo (38.) und eine Doublette Sand/Marc Wilmots (47.). Danach fielen die Treffer fast im Vier-Minuten-Takt.

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