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3,4 % mehr Geld in der Papierverarbeitung

Arbeitgeber und die Dienstleistunggewerkschaft Verdi haben sich am späten Montagabend in Frankfurt auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 100 000 Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende Industrie geeinigt.

dpa FRANKFURT/MAIN. Nach Angaben eines Sprechers der Arbeitgeber vom frühen Dienstagmorgen erhalten die Beschäftigten rückwirkend zum 1. Mai 3,4 % mehr Lohn und Gehalt. Für April wurde eine Einmalzahlung von 30 Euro ausgehandelt. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr.

Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie war in die vierte Runde am Montag mit einem neuen Angebot gegangen. Der Vorschlag sah eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,3 % ab dem 1. Juni vor. Für die Monate April und Mai seien Einmalzahlungen von zusammen 75 Euro vorgesehen. Der Tarifvertrag soll bis Ende März 2003 laufen.

Die Gewerkschaft ver.di wollte 6,5 % mehr Lohn und Gehalt durchsetzen. Das erste Angebot von 2,8 % mehr Lohn und Gehalt für 14 Monate hatte ver.di angesichts der guten wirtschaftlichen Lage der Branche als Provokation zurückgewiesen. Um Druck auf die Verhandlungen zu machen, gab es nach Angaben der Gewerkschaft erneut Warnstreiks in mehreren Bundesländern. Bis zum Nachmittag hätten etwa 1300 Beschäftigte in 16 Betrieben die Arbeit niedergelegt.

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