30-Jährige versteht die Aufregung nicht
Werder will sich von Störfeuern nicht stoppen lassen

Die Spekulationen um einen bevorstehenden Wechsel von Bremens Spielmacher Johan Micoud reißen nicht ab - und das ausgerechnet im Endspurt des Titelkampfs. Ein Schelm, wer eine gezielte Psycho-Masche dahinter vermutet? Der Franzose selbst jedenfalls dementiert jegliche Meldungen über eine Entscheidung.

HB BREMEN. Jüngsten Berichten zufolge soll der Franzose, der nach seiner Berufung in die Nationalmannschaft noch höher im Kurs stehen dürfte, soll einem Verein aus der englischen Premier League in Verbindung stehen und den Tabellenführer der Fußball- Bundesliga spätestens im Sommer 2005 verlassen. Dann endet sein Vertrag an der Weser. Micoud und die Bremer Führung dementierten am Donnerstag, drei Tage vor dem Spitzenspiel beim Verfolger VfB Stuttgart, Meldungen über eine endgültige Entscheidung des Franzosen.

"Dieser Bericht ist bullshit. Es stimmt nicht, was dort geschrieben wird. Es gibt nur die Absprache zwischen Klaus Allofs und mir, dass ich mich bis zum Ende der Saison auf den Titelkampf konzentrieren und so lange nicht verhandeln möchte", sagte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler zu einem Bericht des Fachmagazins "Kicker". Danach soll Micoud dem Werder-Sportdirektor in einem Vier-Augen-Gespräch bereits mitgeteilt haben, dass er seinen Vertrag in Bremen definitiv nicht verlängern wird. "Es finden häufig Vier-Augen- Gespräche statt, aber das hat Johan nicht zu mir gesagt", erklärte Allofs.

Für den früheren Nationalspieler passen die permanenten Wechselgerüchte um Micoud im Meisterschafts-Endkampf in die Landschaft: "Es wird versucht, ein bisschen negative Atmosphäre bei uns einzustreuen." In den vergangenen Wochen war auch über einen Transfer des Werder-Profis zum FC Bayern München spekuliert worden. "An diese Störfeuer haben wir uns schon gewöhnt", sagte Allofs. Er fügte hinzu: "Es liegen weder Anfragen von Vereinen oder Spielerberatern vor, noch wurden solche Dinge in irgendeiner Weise angekündigt."

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