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30 Kinder bei Busunfall in Sömmerda verletzt

Bei der Rückkehr von einem Badeausflug sind am Dienstag im thüringischen Sömmerda 30 Schulkinder und drei Erwachsene verletzt worden.

Reuters BERLIN. Nach Angaben der Polizei war ein Bus ungebremst mit etwa 50 Kilometern pro Stunde auf zwei an einer roten Ampel stehende Busse geprallt und hatte diese ineinander gedrückt. Im zweiten und dritten Bus seien die 63 Grundschüler und acht Erwachsenen unterwegs gewesen. Schwerverletzt scheine niemand zu sein, sagte der Einsatzleiter der Polizei. Bei 29 Kindern bestehe der Verdacht auf ein Schleudertrauma, ein Kind habe vermutlich ein Bauchtrauma erlitten. Auch die Fahrerin des dritten Busses, die Schulleiterin und eine Lehrerin seien verletzt worden. Die Verletzten wurden den Angaben der Polizei zufolge am Unfallort in Zelten von Notärzten versorgt. Sie sollten zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser in Erfurt und Sömmerda gebracht werden. Alle drei Busse gehören den Angaben zufolge den Sömmerdaer Verkehrsbetrieben. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 150 000 Euro.

Bei drei schweren Unfällen mit deutschen Reisebussen waren in den vergangenen Wochen in Frankreich, Italien und Ungarn mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche verletzt worden.

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