30 Prozent Kursverluste
Schlechte Marktverfassung drückt auf Emissionsgeschaft

Der Boom des unternehmerischen Drangs an die Börse ist offenbar erst einmal zu Ende. In diesem Jahr kam es bisher nur zu 20 Börsengängen nach 139 im Vorjahr, berichtet die Fachzeitschrift "Die Bank" in ihrer neuen Ausgabe.

dpa BERLIN. Nicht dabei ist der so genannte Freiverkehr. Erfolgreich war dabei nur der Start der Deutschen Börse AG in Frankfurt/Main, die vom Börsenstart am 5. Februar bis zum 3. Dezember um 19,4 Prozent zulegte. Für den Durchschnitt der 20 Unternehmen berichtet "Die Bank" bis zu diesem Datum von rund 30 Prozent Kursverlusten. Nur noch ein weiteres Unternehmen ist für den 7. Dezember als Neuzugang gemeldet.

"Die neunziger Jahre waren ein Jahrzehnt der Aktie, und die zweite Hälfte dieser Dekade stand im Zeichen zahlreicher, auch spektakulärer Börsengänge", heißt es in der Jahresbilanz der Experten des Bundesverbandes deutscher Banken. "Doch der Fall der Kurse seit Mitte 2000 und die anhaltend schlechte Verfassung der Märkte drückten auch auf das Emissionsgeschäft: Im laufenden Jahr bleibt die Zahl der Börsendebüts um ein Vielfaches hinter den Vorjahren zurück. Und noch ist die Hoffnung auf Besserung nicht allzu robust."

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