30 Prozent weniger Wertpapieraufträge
Börse Stuttgart hat im ersten Halbjahr Marktposition ausgebaut

Die Börse Stuttgart hat im ersten Halbjahr 2001 nach eigenen Angaben in einem stark geschrumpften Markt sowohl bei den Order- und Umsatzzahlen als auch im Vergleich mit den Regionalbörsen ihre Position ausgebaut.

vwd STUTTGART. Im computergestützen Maklerhandel (ohne Xetra) habe der Stuttgarter Handelsplatz im Monatsdurchschnitt 17,08 % der Orderzahlen in Deutschland auf sich vereint, gegenüber noch 15,2 % im Gesamtjahr 2000.

In dieser Entwicklung komme die starke Stellung bei den Privatanlegern zum Ausdruck, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der boerse-stuttgart AG, Siegfried Jaschinski, am Dienstag auf der Halbjahres-Pressekonferenz.

Freilich bekomme auch Stuttgart die anhaltende Schwäche an den internationalen Märkten in Form von deutlich rückläufigen Orderzahlen zu spüren. Während im Jahr 2000 im Monatsschnitt noch rund 900 000 Wertpapieraufträge über Stuttgart abgewickelt worden seien, sei diese Zahl im ersten Halbjahr 2001 auf knapp 630 000 (minus 30,1) Prozent gesunken. Stärker als bei den Orderzahlen machte sich die Börsenflaute im Halbjahresvergleich bei den Umsätzen bemerkbar. Stuttgart registrierte hier einen Rückgang von 42,3 % auf 27,08 Mrd Euro.

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