300 Fahrgäste mussten Zug verlassen
Brand in ICE-Triebkopf

Vor ihrem eigentlichen Fahrtziel mussten 300 Fahrgäste des ICE 587 "Rudolf Harbig" am Dienstag den Zug verlassen. Grund war ein Brand in einem Triebwagen.

ddp BAD HERSFELD. Wie der Bundesgrenzschutz am Mittwoch in Kassel mitteilte, ereignete sich der Vorfall westlich des hessischen Bad Hersfeld.

Verletzt wurde niemand. Ein Bahn-Sprecher sagte, durch ein defektes Kabel habe es im hinteren der beiden Triebwagen angefangen zu kokeln und zu qualmen. Offene Flammen seien jedoch nicht entstanden. Zu keiner Zeit habe eine Gefahr für die Passagiere bestanden.

Bemerkt hatten den Rauch nach Angaben des Sprechers Techniker eines Arbeitszuges, der nach dem Ausfall des Triebwagens gerufen worden war. Die Techniker vermuteten zunächst, dass ein Defekt an der Oberleitung den Kurzschluss ausgelöst hatte. Als sich dieses jedoch nicht bestätigte, setzte der ICE seine Fahrt fort. Beim Anrollen entdeckten die Techniker dann den aus dem Triebwagen austretenden Rauch. Mit Unterstützung der Feuerwehr aus der Umgebung konnte der Brand jedoch schnell gelöscht werden.

Der Zug schaffte es noch aus eigener Kraft, den Überholbahnhof Kirchheim zu erreichen. Dort stiegen die Fahrgäste in einen anderen ICE um. Die Hauptgleise der Strecke Kassel - Fulda mussten für etwa eine Stunde gesperrt werden. 23 Züge verspäteten sich oder mussten umgeleitet werden. Die Höhe des Schadens an dem ICE ist noch unklar.

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