300 Kilometer Gesamtlänge
China plant zwei neue Transrapid-Strecken

Das Transrapid-Konsortium kann mit einem Auftrag der chinesischen Regierung für den Bau von zwei weiteren Transrapid-Strecken mit einer Gesamtlänge von 300 Kilometern rechnen.

HB/vwd/rtr SCHANGHAI. Chinas Ministerpräsident Zhu Rongji habe in Gegenwart von Bundeskanzler Gerhard Schröder die Verlängerung der Strecke von Schanghai nach Hangzhou genannt sowie einen weiteren Ausbau um Schanghai herum, verlautete am Dienstag aus den Kreisen. Hangzhou liegt von der Wirtschaftsmetropole Schanghai 200 Kilometer entfernt.

Zhu wolle den Bau der Trasse noch bis zum Ende seiner Amtszeit im März auf den Weg bringen. Er scheidet im April als Ministerpräsident aus

Zhu sagte, dass das Projekt in so kurzer Zeit habe verwirklicht werden können, sei ein Wunder. "Ich habe großes Vertrauen in die Transrapid-Technologie und glaube, dass sie eine vielversprechende Zukunft haben wird." Er wünsche sich, dass die Technologie noch weiter entwickelt werde, damit sie in das zukünftige chinesische Hochgeschwindigkeitsnetz eingebaut werden könne. "Das Projekt hilft Schanghai bei der Entwicklung zu einer modernen Metropole, denn es ist auch ein Zeichen dafür, dass die deutsch-chinesische Zusammenarbeit auf ein noch höheres Niveau gehoben wurde."

Auch mit Blick auf deutsche Anwendungsstrecken zeigte sich Schröder zuversichtlich. Über das Finanzierungskonzept des Metrorapids im Ruhrgebiet hätten sich die Bundesminister Wolfgang Clement und Manfred Stolpe sowie die beteiligten Unternehmen in Grundzügen geeinigt. In den kommenden Wochen soll das Konzept endgültig stehen.

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