300 Mitarbeiter aus WTC gerettet
Allianz kann Belastung noch nicht beziffern

Die finanziellen Belastungen für den Allianz-Konzern aus den Terroranschlägen in den USA lassen sich nach Einschätzung der Versicherung noch nicht genau einschätzen.

dpa-afx MÜNCHEN. "Bei solchen Katastrophen sind gerade Haftpflichtfragen sehr schwierig", sagte Allianz-Vorstand Herbert Hansmeyer am Mittwoch in München. Der Konzern komme selbstverständlich allen Verpflichtungen als Arbeitgeber und Versicherer nach. Knapp 300 Mitarbeiter der Allianz, die sich zum Zeitpunkt des Anschlags im World Trade Center und benachbarten Gebäuden aufhielten, konnten unversehrt gerettet werden.

Der größte deutsche Versicherungskonzern betonte, man sei auf solche Katastrophen vorbereitet. Die Schadenexperten der Gruppe seien bereits vor Ort und hätten ihre Arbeit aufgenommen. Sobald die finanziellen Auswirkungen näher abgeschätzt werden könnten, werde die Öffentlichkeit umgehend informiert. Unabhängig von den Verpflichtungen als Versicherer werde die Allianz 1 Mill. $ für die Opfer spenden. Für betroffene Kunden richtete die Allianz telefonische Hotlines ein.

Auch nach den Anschlägen wolle die Allianz "als langfristiger Kapitalanleger ihre Verantwortung als Investor weiterhin wahrnehmen", hieß es in einer Mitteilung. Man sei überzeugt, dass das Vertrauen in die Märkte zurückkomme. "Die realwirtschaftlichen Grundlagen sind durch die Ereignisse keineswegs erschüttert." Eine Reaktion von Solidarität und Entschlossenheit könne sich sogar positiv auf die internationale wirtschaftspolitische Zusammenarbeit auswirken.

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