33:27-Sieg beim HSV Hamburg
TBV Lemgo macht Meisterschaft perfekt

Der TBV Lemgo ist neuer deutscher Handball- Meister. Die Ostwestfalen gewannen am Mittwoch die Bundesliga-Partie beim HSV Hamburg mit 33:27 (15:14) und stehen damit drei Spieltage vor Saisonende als neuer Titelträger fest.

HB/dpa HAMBURG. Die mit sieben Punkten Rückstand folgende SG Flensburg-Handewitt kann den Spitzenreiter nicht mehr einholen. Für den TBV Lemgo ist es der zweite Meistertitel nach 1997. Das Team von Trainer Volker Mudrow dominierte den Titelkampf wie keine Mannschaft zuvor. Lediglich zwei Spiele gingen bisher verloren.

Die Gastgeber hatten sich eigentlich vorgenommen, den Lemgoern vor 11 744 Zuschauern in der Color-Line-Arena die Feier zu verderben. "Bei uns wird der TBV Lemgo nicht Meister", hatte HSV-Trainer Bob Hanning vor dem Spiel verkündet. Seine Mannschaft hielt sich nur in den ersten Minuten an die Maßgabe. Der Drei-Tore-Vorsprung (5:2/7.) war schnell verspielt. Ab der 13. Minute behaupteten die Gäste die Führung und bauten sie zwischenzeitlich auf acht Tore (57.) aus. Der HSV, der auf seine Leistungsträger Belaustegui, Agren, Judycki, Muffentangen und Moldestad verzichten musste, vergab zahlreiche Chancen überhastet und wurde in der zweiten Halbzeit vom neuen Meister phasenweise vorgeführt.

Markus Baur (9) und Florian Kehrmann (8) waren die erfolgreichsten Torschützen der Lemgoer. Mit nunmehr 1056 Toren hat der TBV den Trefferrekord des THW Kiel (1032) aus der Saison 2000/2001 bereits drei Spieltage vor Saisonschluss überboten. Beim HSV war Thomas Knoor (8) am treffsichersten.

Vor der Partie war HSV-Spieler Bertrand Gille als "Welt- Handballer 2002" ausgezeichnet worden. Der 26 Jahre alte Franzose hatte bei der vom Handball-Weltmagazin veranstalteten Wahl 46 % der Stimmen auf sich vereinigt und damit den bei der SG Flensburg- Handewitt spielenden Dänen Lars Christiansen (41,03 %) auf den zweiten Platz verwiesen.

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