33 CDU-Abgeordnete unterzeichneten Erklärung
Berlin-Wahl löst neue Diskussion über CDU-Kanzlerkandidatur aus

In der CDU/CSU ist nach der schweren Wahlniederlage bei den Wahlen in Berlin die Diskussion um die Kanzlerkandidatur neu entflammt.

dpa BERLIN. Eine Gruppe von 33 CDU-Abgeordneten warnte am Sonntagabend in Berlin davor, die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur noch in diesem Jahr zu fällen. "Es ist ein Gebot der Klugheit, die Kanzlerkandidatenfrage zu Beginn des Jahres 2002 zu entscheiden", heißt es in einer in Berlin verbreiteten Erklärung. "Sie vorzuziehen hieße, den Spannungsbogen zu brechen und auf einen starken Start ins Wahljahr zu verzichten." Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören unter anderen die ehemaligen CDU-Generalsekretäre Peter Hintze und Ruprecht Polenz sowie der ehemalige Forschungsminister Heinz Riesenhuber. In den vergangenen Tagen hatte es aus den Reihen der CSU mehrfach Forderungen gegeben, die Entscheidung über den Herausforderer von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vorzuziehen.

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