35 Cents pro Aktie Verlust: Lucent will bis zu 20 000 weitere Stellen abbauen

35 Cents pro Aktie Verlust
Lucent will bis zu 20 000 weitere Stellen abbauen

Der größte US-Hersteller von Telekom-Technologie rutscht weiter in die Verlustzone. Das dritte Quartal endete mit einem Fehlbetrag von 3,25 Mrd.$ oder 95 Cents pro Aktie.

MURRAY HILL. Dem steht ein Minus von 302 Mio.$ im Vorjahreszeitraum gegenüber. Der Verlust vor außerordentlichen Kosten fiel mit 35 Cents pro Aktie 14 Cents höher als erwartet aus. Der Umsatz fiel um 1,6 Mrd.$ auf 5,82 Mrd.$. Lucent wird aufgrund des schwierigen Umfelds die Dividende vorerst aussetzen.

Der Abbau von Arbeitsstellen wird im vierten Quartal zu Kosten von 1,2 Mrd.$ führen. In dem Quartal sei insgesamt mit außerordentlichen Kosten von 7 bis 9 Mrd.$ zu rechnen. Eine Ausweitung der Kostensenkungsmaßnahmen, wird einem weiteren Verlust von 15.000 bis 20.000 Arbeitsstellen zur Folge haben. Die Ergebnisse des vierten Quartals, sollen sich im Vergleich zum abgelaufenen Quartal erholen. Das Management plant im Fiskaljahr 2002 wieder die Gewinnzone zu erreichen.

Seit Januar hat Lucent im Rahmen eines Sanierungsprogramms bereits 19. 000 Stellen gestrichen. Das Unternehmen hat derzeit noch rund 100.000 Beschäftigte, davon 25.000 außerhalb der USA. Die Verhandlungen zwischen Lucent und Alcatel waren Ende Mai geplatzt. Durch den Zusammenschluss wäre der mit Abstand größte Telekom-Ausrüster der Welt entstanden.

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