35 Jahre nach der deutschen Vizemeisterschaft
Aachen im Ausnahmezustand

Traditionsclub Alemannia Aachen hat zum dritten Mal nach 1953 und 1965 das Finale um den DFB-Pokal erreicht und trifft dort am 29. Mai in Berlin auf Werder Bremen.

HB AACHEN. 35 Jahre nach der deutschen Vizemeisterschaft feierte der Zweitligist am Mittwochabend mit dem 1:0 (1:0) im Derby gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach den größten Erfolg seiner jüngeren Vereinsgeschichte.

Mit dem Erfolg vor 20 400 Zuschauern auf dem ausverkauften "Tivoli", den Ivica Grlic (42.) mit einem Freistoßtor sicherstellte, steigerte die Alemannia nicht nur ihr sportliches Renommee, sondern trug auch die letzten Reste ihres Schuldenberges ab. Und in der kommenden Saison winken mit der höchstwahrscheinlichen Teilnahme am UEFA-Pokal weitere Einnahmen in Millionenhöhe. Dagegen verspielte die Borussia mit einer enttäuschenden Vorstellung ihre sechste Teilnahme an einem Pokal-Endspiel.

Rund 20 Minuten lang war nur die Atmosphäre auf den vollbesetzten Rängen eines Pokal-Halbfinales würdig, nicht jedoch die sportlichen Darbietungen auf dem Rasen. Das lag vor allem an den Gastgebern, die nicht an ihre Glanzleistung beim 2:1-Sieg im Viertelfinale gegen Bayern München anknüpfen konnten, sondern abwartend und beinahe gehemmt agierten. Mitte der ersten Halbzeit begann die Borussia das kampfbetonte und zerfahrene Spiel zu dominieren. Der abstiegsbedrohte Bundesligist wirkte kombinationssicherer und laufstärker als die Alemannia, offenbarte aber einmal mehr Schwächen im Abschluss.

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