3500 Flüge gestrichen
Heftiger Blizzard tobt über amerikanischer Ostküste

Ein heftiger Schneesturm hat am Dienstag im Nordosten der USA Schneehöhen bis zu 45 Zentimetern gebracht.

Reuters BOSTON. Orkanböen hätten Schneeverwehungen verursacht und die Wasserpegel an der Küste steigen lassen, teilte der Nationale Wetterdienst mit. In den Bundesstaaten Maine, Massachusetts, Vermont und Rhode Island wurden Schulen geschlossen, in New Jersey mehr als 3500 Flüge gestrichen. Nach Angaben des Wetterdienstes sollte der Blizzard bis in die Nacht andauern. Doch bereits für den Nachmittag wurde mit einem Abflauen des Sturms gerechnet.

Am Sonntag hatten Meterologen angekündigt, die seltene Vereinigung zweier Sturmtiefs vor der Ostküste der USA könne in der Region zwischen dem Bundesstaat Main und der Hauptstadt Washington heftige Schneefälle auslösen. Bei einer ähnlichen Konstellation fielen im Januar 1966 östlich des Ontario-Sees 180 Zentimeter Schnee. Für die kommenden Tage bestehe die Gefahr von Stromausfällen, da der feuchte Schnee schwer auf den Stromleitungen laste, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes von Massachusetts. Zudem seien in den Küstenregionen Überflutungen möglich. In New Jersey wurde die Nationalgarde für Notfälle in Bereitschaft versetzt.

Bis zum Vormittag seien in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York 30 Zentimeter Schnee gefallen, sagte Wes Junker, Meterologe beim amerikanischen Wetterdienst. In Boston seien rund acht Zentimeter, im New Yorker Central Park zwei Zentimeter Schnee gefallen. Insgesamt erwarteten die Meterologen zwischen 30 und 60 Zentimeter Schnee in Teilen der Bundesstaaten New York und Massachusetts, etwas weniger dagegen in den Großstädten der betroffenen Region. In Connecticut wurde für Lastwagen ein Fahrverbot verhängt. In Massachusetts wurde die Höchstgeschwindigkeit auf den Highways von 105 Stundenkilometer auf 65 Stundenkilometer gesenkt.

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