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36 Tote bei Anschlägen und Gefechten im Irak

Bei Anschlägen und Gefechten im Irak sind am Montag mindestens 36 Menschen Iraker getötet worden. In der Nähe der Sunnitenstadt Ramadi riss ein Selbstmordattentäter nach Berichten von Augenzeugen 13 irakische Polizisten in den Tod.

dpa BAGDAD/KAIRO. Bei Anschlägen und Gefechten im Irak sind am Montag mindestens 36 Menschen Iraker getötet worden. In der Nähe der Sunnitenstadt Ramadi riss ein Selbstmordattentäter nach Berichten von Augenzeugen 13 irakische Polizisten in den Tod.

Der Täter raste mit seinem mit Sprengstoff beladenen Wagen in eine Polizeistation. Dabei seien sechs weitere Polizisten verletzt worden. Bei einem fehlgeschlagenem Angriff auf US-Truppen nahe der früheren Rebellenhochburg Falludscha kamen zwölf Iraker ums Leben. Nach Angaben von Augenzeugen hatten die Angreifer eine US-Stellung unter Beschuss genommen.

Die amerikanischen Soldaten hätten sofort auf die Iraker gefeuert. In Bagdad starben zwei US-Soldaten bei einem Bombenanschlag getötet, drei weitere wurden verletzt. Der am Straßenrand deponierte Sprengsatz explodierte, als die Amerikaner vorbeifuhren, teilte das US-Militär mit.

Bei zwei gemeinsamen Militäraktionen von amerikanischen und britischen Soldaten in der Nähe der Stadt Hilla wurden nach Angaben von Ärzten neun Iraker getötet und 18 zum Teil schwer verletzt. Wie ein Arzt im Mahmudijah-Krankenhaus der Stadt sagte, fanden die Militäroperationen in Mahawil und Haswa statt. Nach Augenzeugenangaben wurden dabei auch Hubschrauber und Panzer eingesetzt.

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