38 Millionen neuen Aktien für Umtausch
UBS will für PaineWebber-Übernahme eigene Aktien borgen

Reuters ZÜRICH. Die Großbank UBS will auch das Instrument der Aktienleihe einsetzen, um die Übernahme des US-Brokers PaineWebber zu finanzieren. "Wir planen, in der Phase des Umtausches Aktien auf dem Markt zu borgen und diese später bei Kursrückschlägen beziehungsweise bei Rückflüssen von Aktien nach dem Umtausch zurück zu kaufen," sagte UBS-Konzernchef Marcel Ospel heute auf einer außerordentlichen Generalversammlung in Zürich. Damit solle die Anzahl neuer Aktien möglichst tief gehalten werden.

UBS will genehmigtes Kapital in Höhe von maximal 38 Mill. neuen Aktien für den Umtausch der PW-Atkien schaffen. Um diese Zahl klein zu halten, wolle die Bank auch die sieben Millionen eigenen Aktien für den Umtausch einsetzen, sagte Ospel.

Nach einem Aktienumtausch gelangten erfahrungsgemäß Positionen auf den Markt, was sich dämpfend auf den Kurs auswirken könne. In diesem Fall würde UBS Aktien kaufen und die geborgten zurück geben. Sollten sich keine preisdämpfenden Effekte einstellen, sei es zweckmäßiger nochmals eine beschränkte Anzahl neuer Aktien zu emittieren. Insgesamt solle aber die Anzahl von 38 Mill. Aktien nicht überschritten werden.

Wenn vor der Fusion keine PaineWebber-Mitarbeiter- Optionen von PaineWebber in UBS getauscht würden und die Bank keine Titel im Markt kaufen könne, um geborgte Titel zurückzugeben, würde die Bank kumiliert 46 Mill. neue Aktien benötigen. Daher beantrage der Verwaltungsrat zusätzlich die Schaffung von höchstens 17 Mill. neuen Aktien in Form von bedingtem Kapital, so Ospel weiter.

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