38 Personen überleben Katastrophe
Südkorea: Zahl der Absturzopfer steigt auf 126

Nach dem Absturz eines chinesischen Passagierflugzeugs in Südkorea ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Nach Angaben des Transportministeriums in Seoul vom Mittwoch kamen bei der Katastrophe mindestens 126 Menschen ums Leben.

dpa SEOUL. An der Absturzstelle mit den verstreuten Trümmern der Boeing 767 der staatlichen Gesellschaft Air China seien zwei weitere Leichen geborgen worden. Den Absturz vom Montag überlebten demnach 38 der insgesamt 166 Insassen.

Die Suche nach den zwei noch vermissten Insassen wurde fortgesetzt. Dabei sollten im Laufe des Tages auch Hubschrauber eingesetzt werden, um die Wrackteile zu heben. Die Unglücksmaschine war beim Landeanflug bei nebligem Wetter und starken Winden in der Nähe des Gimhae-Flughafens der Küstenmetropole Busan im Südosten des Landes an einem Berg zerschellt.

Unterdessen seien auch Luftsicherheits-Experten aus den USA, darunter fünf Mitarbeiter der Verkehrssicherheitsbehörde NTSB und ein Vertreter Boeings, zur Unterstützung der koreanischen und chinesischen Ermittler in Gimhae angekommen, teilte das Ministerium mit. Die Unglücksursache war weiterhin unklar. Erkenntnisse über die Ursache erhoffen sich die Ermittler vor allem von der Auswertung des Stimmenrekorders und des Flugdatenschreibers, die beide geborgen werden konnten. Menschliches Versagen wird nicht ausgeschlossen.

Der 31-jährige chinesische Pilot überlebte mit Kopfverletzungen. Nach seinen Worten gab es kurz vor dem Absturz keine Probleme an der Maschine. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte schlechte Sicht. Es war der erste Unfall dieser Art in der Firmengeschichte der Air China.

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