38 private Kartellklagen abgelehnt
Microsoft erringt Sieg vor US-Gericht

dpa-afx LONDON. Ein Richter am US-Bezirksgericht in Baltimore hat 38 private Kartellklagen gegen Microsoft endgültig abgelehnt. Die Klagen hätten mit US-Staatsgesetzen zum Schutz von Herstellern kollidiert, lautete die Begründung des Gerichts. Die angesprochenen Staatsgesetze sollen Hersteller vor Klagen schützen, wenn deren Produkte von Dritten vertrieben werden. Dies sei bei Microsoft der Fall, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ).

Nach der Entscheidung des Richters J. Frederick Motz vom Freitag befänden sich noch rund 80 Klagen gegen Microsoft im schwebenden Verfahren, hieß es in der Zeitung - die meisten davon bei Staats-Gerichten in den gesamten USA. Für einige dieser Verfahren habe die Entscheidung in Baltimore einen Zeitplan festgelegt. Ein Anwalt der Klägerseite hatte am Freitag bereits angekündigt, gegen die Entscheidung des Richters Einspruch einzulegen.

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