380-Millionen-Dollar-Deal
Schering kauft Krebsmittel Leukine von Immunex

Das Berliner Pharmaunternehmen Schering will das Krebsmittel Leukine von dem US-Konkurrenten Immunex für rund 380 Mill. $ (etwa 422 Mill. Euro) übernehmen.

Reuters BERLIN. "Mit der Acquisition von Leukine verstärken wir unsere Marktstellung auf dem Gebiet der Onkologie und erweitern unser biotechnologisches Entwicklungsportfolio um eine innovative Technologieplattform", erklärte Schering-Vorstand Hubertus Erlen in einer am Freitagmorgen in Berlin veröffentlichten Mitteilung. Die Prognosen für Umsatz und Ergebnis für das Gesamtjahr 2002 blieben auch unter Berücksichtigung der Einflüsse aus dem Erwerb von Leukine unverändert, ergänzte Finanzvorstand Klaus Pohle. Schering erwarte weiterhin einen Umsatzanstieg im oberen einstelligen Bereich und einen Anstieg beim Konzernergebnis im zweistelligen Bereich.

Im vergangenen Jahr lag der Umsatz mit dem Mittel, das den Angaben zufolge zur unterstützenden Therapie in der hämatologischen Onkologie eingesetzt wird, bei mehr als 100 Mill. $. Der Kaufpreis für die Transaktion, die mit der Übernahme von etwa 200 Mitarbeitern verbunden sei, betrage rund 380 Mill. $. Sofern bestimmte Ziele bei der Entwicklung und Markteinführung von Leukine in der so genannten Indikation "Morbus Crohn" erreicht würden, sei eine einmalige Zahlung von zwei weiteren Teilbeträgen vorgesehen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Das Marktpotenzial für Leukine in der Indikation "Morbus Crohn" werde als beträchtlich eingeschätzt. Schering erwartet den Angaben zufolge, dass das laufende Geschäft mit Leukine sofort einen positiven Ergebnisbeitrag leisten werde.

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