38 Nutzer gewonnen
E-Plus gewinnt mit I-Mode Kunden von der Konkurrenz

Jeder vierte Kunde des neuen mobilen Internetdienstes i-Mode in Deutschland ist von einem Wettbewerber zu E-Plus gewechselt. "75 % der i-Mode-Nutzer hatten zuvor schon einen E Plus-Vertrag, - 25 % kommen von einem Wettbewerber, insbesondere von Vodafone", sagte E-Plus-Chef Uwe Bergheim am Sonntag in Tokio.

dpa TOKIO. Knapp drei Monate nach dem Start von I-Mode zur Cebit-Messe im März in Hannover nutzen nach E-Plus-Angaben in Deutschland knapp 38 000 Kunden das mobile Portal, in den Niederlanden habe die E-Plus - Muttergesellschaft KPN Mobile seit Mitte April rund 11 000 I-Mode- Kunden geworben. Der vom japanischen Mobilfunkgiganten NTT DoCoMo entwickelte multimediale Online-Dienst für Handys gilt in Deutschland als Test für den Erfolg des künftigen Mobilfunkstandards UMTS, der im kommenden Jahr in Deutschland starten soll. In Japan haben inzwischen 33 Mill. Kunden von NTT Docomo I-Mode abonniert und damit den gesamten Mobilfunkmarkt revolutioniert.

Besonders zufrieden zeigte sich der E-Plus-Chef von einer Umfrage unter den ersten I-Mode-Kunden in Mai 2002. "92 % sagen, sie würden den Dienst auch Freunden und Verwandten empfehlen. Und 86 % sagen, sie seien sehr zufrieden oder zufrieden." Diese große Zustimmung sei noch wichtiger als die Kundenzahlen in der Anfangsphase. Inzwischen präsentierten mehr als 100 Inhalte-Anbieter multimediale Dienste in i-Mode. Neben Klingeltönen und Bildschirmschonern seien insbesondere die Themen Nachrichten, Sport und Wetter gefragt.

Der I-Mode-Dienst soll im Sommer auch in Belgien bei Base, einer Tochter von KPN Mobile eingeführt werden. "Wir wollen 2003 eine Mill. Kunden für I-Mode in Europa", sagte DM W. de Jong, Vorstandsmitglied von KPN Mobile. Die zweite Stufe der Markteinführung werde im Sommer erreicht, wenn neben dem ersten i- Mode-Handy NEC 21i ein zweites Mobiltelefon von Toshiba zur Verfügung stehe. "Es ist wichtig, dass die Kunden unter unterschiedlichen Geräten auswählen können."

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