4,2 Millionen Euro Verlust
Rote Zahlen bei Senator sollen Ausrutscher bleiben

Die Senator Entertainment AG wies in ihrerer Jahresbilanz für 2001 einen Verlust von 4,2 Millionen Euro aus. Im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 1,2 Millionen Euro erwirtschaftet. "In den vergangenen 15 Jahren ist es noch nie vorgekommen, dass wir ein negatives Betriebsergebnis hatten", sagte Vorstandschef Hanno Huth. "Das ist das erste Mal - und ich hoffe, dass es das einzige Mal bleiben wird."

dpa BERLIN. Die Verluste führt er vor allem auf die hohen Belastungen durch die Beteiligung an der defizitären Cinemaxx-Kette zurück, an der Senator 25 Prozent hält. Der Umsatz sei jedoch um 30 Prozent auf 140 Millionen Euro gestiegen.

In diesem Jahr rechnet Huth wieder mit einem positiven Ergebnis und mit einem neuerlichen Umsatzplus. Dabei setzt Senator Entertainment vor allem auf das internationale Geschäft. Die Abschreibungen der Senator Entertainment AG stiegen überproportional um rund 62 Prozent auf 88,4 Milliarden Euro. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen ergab sich vor Zinsen und Steuern (EBIT) ein positives Ergebnis von 5,7 Millionen Euro (Vorjahr: 8,7 Mio Euro).

Wichtigster Umsatzträger mit fast drei Vierteln war der Lizenzhandel. Mit weitem Abstand folgten Kinoerlöse (20 Prozent) und die Eigenproduktion von Filmen (6 Prozent).

Künftig will sich das Unternehmen stärker um das Auslandsgeschäft kümmern. Die Tochterfirma Senator International mit Sitz in Los Angeles solle "Säule des Wachstums" sein, sagte Finanzvorstand Ingo Stein. Genaue Zahlen nannte er noch nicht. Vorstandschef Huth kündigte für den kommenden Monat einen neuen Vertragsabschluss im Bereich Fernseh-Lizenzrechte an.

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