4:3 im Siebenmeterschießen gegen China
Mindestens Silber ist Hockey-Damen sicher

Dank Louisa Walter haben die deutschen Hockey-Damen bei den Olympischen Spielen in Athen das Finale erreicht.

HB ATHEN. In einem dramatischen Siebenmeter-Krimi parierte die 25-Jährige vom Berliner HC am Dienstagabend zwei Schüsse und sicherte so das 4:3 (0:0, 0:0) gegen China und den völlig unerwarteten ersten Finaleinzug seit 1992 in Barcelona. In Endspiel trifft das Überraschungsteam, das zuvor schon Australien und Südkorea bezwungen hatte, am Donnerstag auf die Niederlande. Der Gold-Favorit behielt im ersten Semifinale im Siebenmeterschießen mit 4:2 (2:2, 0:1) gegen Weltmeister Argentinien die Oberhand.

"Das ist unbeschreiblich. Ich habe es noch gar nicht gerafft. Holland ist der absolute Favorit, aber ich würde auch Gold nehmen", sagte Matchwinnerin Walter nach ihren Paraden. Auch bei Kapitän Marion Rohdewald kannte der Jubel über das jetzt schon sichere Silber keine Grenzen. "Das war eine geile Mannschaftsleistung. Ein Traum ist wahr geworden."

Trainer Markus Weise wusste genau, wem er nach einem kämpferisch hervorragenden Auftritt besonders danken musste. "Louisa Walter hat uns mit ihren tollen Paraden in der Verlängerung und den gehaltenen Schüssen den Sieg gerettet. Ich bin stolz auf meine Mannschaft", sagte der Coach. Für das Finale sieht er die Rollen klar verteilt: "Die Niederlande sind Favorit, aber sie haben auch den Druck". In der Vorrunde hatte es gegen den Olympiasieger von Sydney ein 1:4 gegeben.

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