4. Verhandlungsrunde hat begonnen
IG Metall setzt Warnstreiks fort

Mit Warnstreiks hat die IG Metall am Mittwoch ihre Protestaktionen in den laufenden Tarifverhandlungen fortgesetzt.

dpa MÜNCHEN/HALLE/HAMBURG. Mehrere Tausend Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie legten kurzfristig die Arbeit nieder. Zugleich kamen die Tarifparteien in den Bezirken Berlin/Brandenburg sowie Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zur 4. Verhandlungsrunde zusammen.

Die IG Metall fordert für die bundesweit 3,6 Mill. Beschäftigten ein Einkommensplus von 6,5 %. Die Arbeitgeber haben jeweils zwei Prozent für 2002 und 2003 angeboten. Zudem geht es um einen Einstieg in einheitliche Entgelte für Angestellte und Arbeiter.

In der Warnemünder Kvaerner Warnow Werft legten rund 1 000 Beschäftigte die Arbeit nieder. In Lüdenscheid beteiligten sich etwa 2 000 Arbeiter eines Autozulieferers an einem Warnstreik. In Niedersachsen weitete die Gewerkschaft ihre Aktionen deutlich aus. In 60 Betrieben waren mehr als 10 000 Beschäftigte aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. In Hannover wurden zu Kundgebungen rund 4 000 Teilnehmer erwartet. Vor dem Werkstor von Bombardier in Halle waren rund 700 Arbeitnehmer für eine Stunde im Ausstand.

In Bayern waren nach Angaben der Gewerkschaft rund 26 000 Beschäftigte in fast 40 Betrieben aufgerufen, ihre Arbeit zeitweise niederzulegen. Schwerpunkt sollten die BMW-Werke mit rund 16 000 Streikenden sein.

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