40.000 Fans angereist
Chinas Trainer bittet Fans um Unterstützung

Chinas Nationaltrainer Bora Milutinovic hat die chinesischen Fans einen Tag vor dem WM-Debüt seiner Mannschaft aufgerufen, sein Team beim Spiel gegen Costa Rica am Dienstag zu unterstützen.

Reuters KWANGJU. "Wir brauchen ihre Hilfe", sagte Milutinovic nach dem letzten Training seiner Mannschaft vor der Partie im sükoreanischen Kwangju. "Wenn sie uns genügend unterstützen, bin ich sicher, dass wir etwas sehr Gutes tun können", sagte der Trainer, der 1990 das Team von Costa Rica zu dessen erster WM-Teilnahme geführt hatte. In Südkorea werden bis zu 40.000 chinesische Fußballfans zu den Gruppenspielen ihrer Mannschaft erwartet. China soll damit die größte Gruppe ausländischer Fans bei der WM in Japan und Südkorea stellen.

Außer den mehr als 400 Journalisten aus der Volksrepublik, die Milutinovics Mannschaft begleiten, sind in Kwangju allerdings noch keine größeren chinesischen Gruppen angekommen. Zwar jubelte eine Fangemeinde der Mannschaft bei deren Ankunft auf dem Flughafen von Kwangju zu, es handelte sich jedoch um südkoreanische Chinesisch-Studenten der örtlichen Universität.

Auch vor dem Stadion von Kwangju blieb es ruhig. Chinas Kapitän Ma Mingyu hofft unterdessen, dass seine Mannschaft die Fans am Dienstag nicht enttäuschen wird. "Ich hoffe, wir werden sie für ihre Unterstützung so gut wir können entschädigen", sagte er. China sei zwar taktisch nicht so gut wie Costa Rica. Die Stärke der Mannschaft liege dafür in ihrer Schnelligkeit und Stärke.

Nach Costa Rica trifft China in der Vorrundengruppe C am 8. Juni auf Brasilien und am 13. Juni auf die Türkei.

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