40 Millionen Euro
Skizentrum im subtropischen Schanghai

Das Klima ist subtropisch und die Temperaturen klettern oft auf 40 Grad Celsius. Diese für das Skifahren eher widrigen Bedingungen haben ein chinesisches Unternehmen nicht von dem Vorhaben abgebracht, in Schanghai ein großes Hallenskizentrum zu bauen.

WiWo/ap SCHANGHAI. Die Bauarbeiten für das rund 40 Millionen Euro teure, 40 Meter hohe Gebilde sollen im Juli fertig gestellt sein, teilte eine Sprecherin der Firma Shanghai Dashin Hokkaido Skiing Co. am Dienstag mit. Täglich sollen bis zu 2000 Skifahrer aus der Sommerhitze Schanghais in das Skizentrum gelockt werden. Die Firma ist davon überzeugt, dass der wachsende Lebensstandard genügend Bewohnern der Metropole erlaubt, 150 Yuan (19,7 Euro) Eintritt plus eine noch nicht entschiedene Stundengebühr für das Skivergnügen zu bezahlen. Man hoffe auch auf ausländische Besucher - schließlich wohnen in Schanghai 60 000 Ausländer.

Anfangs will man nur die Einwohner Schanghais für den exotischen Sport gewinnen, später sollen Chinesen aus allen Teilen des Landes mit Urlaubspaketen für das subtropische Skifahren begeistert werden. Die Skihalle in Schanghai wird das weltweit zweitgrößte Hallenskizentrum sein. In der Nähe von Tokio können Japaner bereits in einer Skihalle das Wedeln lernen. Doch auch China gibt es schon ein Hallenskizentrum. Vor sechs Jahren hat der erste Skiressort im kälteren Nordosten des Landes eröffnet.

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