40-Minuten-Coup
Polizei tappt nach Bargeld-Raub weiter im Dunkeln

Es gibt Spekulationen, wonach bei dem Überfall auf einen Geldtransporter in Frankfurt bis zu 17 Millionen Euro unrechtmäßig den Besitzer wechselten.

dpa FRANKFURT/MAIN. Einen Tag nach dem bisher größten Bargeld- Raub in Deutschland tappt die Frankfurter Polizei trotz bundesweiter Fahndung weiter im Dunkeln. Der 23 Jahre alte französische Fahrer eines Geldtransporters hatte mit mindestens zwei Komplizen am Montagmorgen druckfrische Banknoten im Wert von vermutlich mehr als 10 Mill. Euro erbeutet.

Über die Höhe der Beute gab es auch am Dienstag keine genauen Angaben. Ein Polizeisprecher bezeichnete Spekulationen von bis zu 17 Mill. Euro (33 Mill. DM) als "deutlich zu hoch". Die Polizei wollte am Mittag entscheiden, ob ein Foto des Hauptverdächtigen veröffentlicht wird. Auch die Frage einer Belohnung sollte bis dahin geklärt werden.

Obwohl zunächst weder Typ noch Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs bekannt waren, startete die Polizei unmittelbar nach der Tat eine bundesweite Fahndung. Der 41 Jahre alte deutsche Beifahrer, der auf einem Parkplatz überwältigt und mit Handschellen gefesselt worden war, hatte bei der Flucht der Täter Motorengeräusche eines Lieferwagens gehört. Das Düsseldorfer Sicherheitsunternehmen nahm mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen zu dem Überfall keine Stellung.

Das Geld war für Bankfilialen in der Frankfurter Innenstadt bestimmt. Der Überfall spielte sich innerhalb von nicht einmal 40 Minuten ab und war nach Ansicht der Polizei gut vorbereitet.

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