400 Demonstranten vor Ort
Zug aus Biblis ebenfalls auf dem Weg nach Wörth

Im baden-württembergischen Philippsburg ist am Dienstag der Zug mit drei Atombehältern für die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague gestartet. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der Transport von rund 2000 Beamten gesichert.

AFP PHILIPPSBURG/DARMSTADT. Etwa 400 Demonstranten waren demnach vor Ort. Der Transport sollte am Nachmittag in Wörth in Rheinland-Pfalz mit zwei anderen Zügen aus den Atomkraftwerken Grafenrheinfeld in Bayern und Biblis in Hessen zusammengekoppelt werden. Der erste Atomtransport aus Deutschland nach Frankreich seit drei Jahren wurde am Abend bei Lauterburg an der deutsch-französischen Grenze erwartet.

In Philippsburg hatte die Polizei am Vormittag eine Gruppe von 200 bis 200 Demonstranten vorübergehend eingekesselt, als diese in die Sperrzone um das Kraftwerk eindringen wollten. Atomkraftgegner berichteten, dass dabei auch Schlagstöcke eingesetzt worden seien. Mehrere Atomkraftgegner seien leicht verletzt worden. Laut Polizei wurden rund 20 Demonstranten in Gewahrsam genommwen. Insgesamt setzte die Polizei seit Montagabend mehr als 40 Atomkraftgegner in der Umgebung von Philippsburg fest.

Unterdessen setzte sich auch der Transport aus dem hessischen AKW Biblis in Richtung Wörth in Bewegung. Nach Angaben der Polizei überquerte dieser Transport am Nachmittag den Rhein bei Worms. Die Fahrt verlief zunächst weitgehend ohne Zwischenfälle. Lediglich vor der Abfahrt des Transports vom Kraftwerk hätten zehn Atomkraft-Gegner versucht, die Schienen zu blockieren. Sie seien vorübergehend festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher in Darmstadt.



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