4000 Stellen werden gestrichen
Agilent Technologies rutscht weiter ab

Der US-Elektronik-Konzern Agilent Technologies hat angesichts der andauernden tiefsten Krise in der Geschichte der Branche den Verlust im ersten Geschäftsquartal ausgeweitet. Das Unternehmen kündigte deshalb am Freitag den Abbau von weiteren 4000 Arbeitsplätzen an.

Reuters PALO ALTO. In den drei Monaten zum 31. Januar 2003 sei der Netto-Verlust auf 369 Millionen Dollar von 315 Millionen Dollar vor einem Jahr gestiegen, teilte das im kalifornischen Palo Alto ansässige Unternehmen am Freitag mit. Je Aktie entspreche dies einem Verlust von 78 (Vorjahr 68) Cent. Operativ sei ein Verlust von 23 Cent pro Aktie entstanden. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt einen Verlust von 26 Cent je Anteilschein vorausgesagt. Der Umsatz habe auf 1,41 Milliarden von 1,43 Milliarden Dollar abgenommen, teilte Agilent weiter mit.

Im zweiten Quartal würden bei Erlösen zwischen 1,4 und 1,5 Milliarden Dollar vor Umstrukturierungskosten ein Verlust je Aktie zwischen zehn und 20 Cent erwartet, teilte Agilent weiter mit. Zuvor hatte das Unternehmen noch Erlöse zwischen 1,5 und 1,6 Milliarden Dollar und einen Verlust je Anteilschein von fünf bis 15 Cent prognostiziert. Agilent Technologies hatte bereits 10 500 Stellen gestrichen und damit am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres nur noch 36 000 Mitarbeiter beschäftigt.

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