400 000 Hot Dogs schon vergriffen
Schlechtes muss nicht billig sein

Rekordverdächtig sind die Preise für die Hot Dogs bei den Spielen. Dennoch ist die Nachfrage immens.

Olympia ist kein günstiges Vergnügen. Tickets und Hotels kosten viel Geld, und wer an den Wettkampfstätten Hunger und Durst stillen will, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Fünf Dollar für einen fürchterlich schlechten Hot Dog und drei Dollar für einen Schokoriegel in Miniaturgröße riechen verdächtig nach plumper Abzocke.

Die Verkäufer zucken mit den Schultern und bestätigen, dass sie sich jeden Tag dafür mehrfach entschuldigen müssen. Es folgt der dezente Hinweis darauf, dass einige Sponsoren die Preise hemmungslos ausgereizt hätten. So auch der Hot-Dog-Lieferant Certified Angus Beef und Schokoriegel-Produzent Power Bar. Im erst genannten Fall jedoch hatte der Preis offenbar keine negativen Auswirkungen auf die Nachfrage. Die veranschlagte Menge von 400 000 Hot Dogs für die Dauer der Spiele war schon nach wenigen Tagen vergriffen.

Was zum einen nicht für das Preisbewusstsein der Amerikaner spricht, vor allem aber nicht für deren Sinn für gutes Essen. Merke: Schlechtes muss nicht billig sein.

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