41 Todesopfer zumeist Dritt- und Viertklässler
Ermittlungen nach Schulexplosion in China

ap PEKING. Einen Tag nach der Explosion in einer Grundschule im Osten Chinas haben die Behörden Ermittlungen zur Ursache der Katastrophe aufgenommen. Das Unglück im Dorf Fang Lin in der Provinz Jangxi forderte nach Behördenangaben mindestens 41 Todesopfer. Die meisten von ihnen waren Dritt- und Viertklässler.

Zum Zeitpunkt der Explosion am Dienstag waren 190 Schüler und Lehrer in dem zweigeschossigen Gebäude in dem knapp 800 Kilometer südwestlich von Schanghai gelegenen Dorf. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, 27 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden. Vermisst wurde nach Angaben der Rettungsmannschaften niemand mehr.

Ein Arzt des Bezirkskrankenhauses sagte, einer der Verletzten sei in der Nacht zum Mittwoch gestorben. Nach seinen Worten wurde die Explosion vermutlich von Feuerwerkskörpern verursacht. Die Behörden widersprachen jedoch dieser Darstellung. Gouverneur Shu Shengyou brach seine Teilnahme an dem Volkskongress in Peking ab und eilte zurück in die Provinz.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%