45 000 Arbeitnehmer am Mittwoch im Ausstand
Warnstreiks der Metallbeschäftigten treffen vor allem Automobilhersteller

dpa STUTTGART. Nach der ergebnislosen vierten Verhandlungsrunde sind am Mittwoch erneut tausende Beschäftigte der südwestdeutschen Metallindustrie für einen Tarifvertrag über Qualifizierung und Beteiligung in den Warnstreik getreten. Nach Gewerkschaftsangaben waren rund 45 000 Arbeitnehmer in 120 Betrieben an den Protesten beteiligt. Schwerpunkte waren Ulm und der Mittlere Neckarraum. Insbesondere Automobilhersteller wie Iveco, Setra, Daimler-Chrysler und Porsche waren von den Aktionen betroffen.

Damit erhöht sich die Zahl der Warnstreikenden in den vergangenen drei Wochen auf 195 000. IG Metall-Bezirksleiter Berthold Huber sprach von einem Erfolg seiner Gewerkschaft, weil sie ihre Mitglieder habe für eine qualitative Tarifpolitik mobilisieren können: "Wir brauchen diesen Druck, um am Verhandlungstisch zu akzeptablen Ergebnissen zu kommen."

Die Tarifparteien treffen am kommenden Montag in Böblingen zu ihrer fünften Verhandlungsrunde zusammen.

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