48 Mitarbeiter betroffen
Lausitzring-Betreiber sind zahlungsunfähig

Die Krise der verlustreichen Rennstrecke Lausitzring in Brandenburg hat nach einem langen Streit der Anteilseigner ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Betreibergesellschaft des mit Finanzproblemen kämpfenden "EuroSpeedways" hat am Donnerstag Insolvenz angemeldet.

dpa COTTBUS/BERLIN. Wie das Amtsgericht Cottbus mitteilte, haben die Lausitzring Betriebs und Management Gesellschaft mbH, die Lausitzring GmbH & Co. KG und die Verwaltungsgesellschaft Lausitz Eurodrom wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind 48 Mitarbeiter. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Berliner Rechtsanwalt Udo Feser aus der Kanzlei Feser & Spliedt bestellt.

Die Insolvenz des Prestigeprojektes in Brandenburg hatte sich bereits abgezeichnet, nachdem sich die drei Gesellschafter - die Berliner Bankgesellschaft, der technische Überwachungsverein Dekra sowie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz - nicht über die künftigen Strukturen einigen konnten. Die zur Bankgesellschaft Berlin gehörende Immobilien- und Baumanagement GmbH (IBG) als Mehrheitseignerin wollte den defizitären Lausitzring so schnell wie möglich abstoßen. Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren waren auf Grund der komplizierten Gesellschafterstruktur jedoch bisher erfolglos.

Unbestätigten Informationen zufolge hatten zuletzt die englische Octagon-Gruppe sowie die International Speedway Cooperation und Roger Penske aus den USA Interesse an einer Übernahme angemeldet.

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