48 Staaten jetzt in Koalition
Bush warnt vor längerem Krieg

US-Präsident George W. Bush hat die Amerikaner erneut auf einen längeren Krieg im Irak vorbereitet. Der Krieg sei noch lange nicht vorbei, sagte Bush am Mittwoch auf dem MacDill Luftwaffenstützpunkt in Florida.

HB/Dpa WASHINGTON. Bush warnte, je näher die US-Truppen Bagdad kämen desto gefährlicher werde es. Bush betonte in seiner Rede zugleich die die internationale Zusammenarbeit.

Vor Bagdad würden die US-Soldaten auf die "verzweifeltsten Elemente" des Regimes treffen, warnte der Präsident. Dennoch sei der Ausgang sicher. Die letzten Tage des Regimes von Saddam Hussein und damit die langen Jahre des Leides der irakischen Bevölkerung seien nahe. "Nichts kann uns von unserem klaren Ziel abbringen. Wir werden trotz aller Mühsal weitermachen, jede Gefahr überwinden, und wir werden siegen."

Die Koalition gegen den Irak bestehe inzwischen aus 48 Nationen. An der Seite der USA stünden reguläre Truppen oder Spezialeinheiten aus Großbritannien, Australien, Polen. Ein dänisches U-Boot belausche den irakischen Geheimdienst. Zu den weiteren Ländern, die die USA mit Truppen unterstützen, oder demnächst unterstützen werden, zählte Bush Tschechien, die Slowakei, Rumänien, die Ukraine und Bulgarien.

Unter dem Jubel der Soldaten verwies Bush auf die bisherigen Erfolge. In den vergangenen drei Tagen seien die US-Truppen über 300 Kilometer in Richtung Bagdad marschiert. Die Republikanischen Garden Saddam Husseins würden nun direkt angegriffen. Der Präsident erklärte, die USA hätten nur das Ziel, das irakische Volk zu befreien. Dafür wollten wir sie keine Belohnung. Die einzige Belohnung sei ein dauerhafter Frieden.

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