480 Mark pro Person
Umfrage: Zeche für Euro zahlen die Bürger

Die Zeche für die Kosten der Euroumstellung trägt nach Ansicht der Mehrheit befragter Internet-Nutzer der Bürger.

18.5.2001 ddp/vwd HAMBURG. Die Zeche für die Kosten der Euroumstellung trägt nach Ansicht der Mehrheit befragter Internet-Nutzer der Bürger. 70 Prozent der Befragten glaubten dies, teilte die Unternehmensberatung Mummert + Partner in Hamburg mit.

Nur 17 Prozent der interviewten 1066 Personen setze darauf, dass die Wirtschaft die Kosten übernehme. Gar nur acht Prozent glauben, dass der Staat die Ausgaben trage.

Jeder Bundesbürger würde danach rein rechnerisch 480 Mark (etwa 245 Euro) der insgesamt 40 Milliarden Mark bezahlen müssen, heißt es weiter. Trotz der erwarteten höheren Preisen erhofften sich 54 Prozent der Befragten durch die Einführung des Euro persönliche Vorteile. So würden Preise für Waren und Dienstleistungen mit der Euro-Barzahlung vergleichbarer. Der reisebedingte Geldumtausch und die damit verbundenen Gebühren entfielen in den Euro-Ländern künftig. 43 Prozent der Befragten fühlen sich jedoch noch immer nicht ausreichend über die Einführung des Euro informiert. Bis die ersten Euro-Münzen verteilt würden, bestehe auf Seiten von Wirtschaft und Staat Handlungsbedarf.

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