4 000 Autos an Bord
Gestrandeter Frachter vor Japan in Brand geraten

Ein vor Japan gestrandeter Autofrachter ist am Dienstag in Brand geraten. 34 Bewohner der 110 Kilometer südwestlich Tokios gelegenen Pazifikinsel Izu-Oshima hätten wegen gewaltiger Rauchwolken ihre Häuser verlassen, teilten die Behörden mit.

HB/dpa TOKIO. Da die "Hual Europe" Öl verlor, wurden Sperren errichtet. Über 14 Stunden nach Ausbruch des Feuers war der Brand noch immer außer Kontrolle. Aus dem in der Mitte durchgebrochenen Wrack loderten am Abend (Ortszeit) weiter hohe Flammen.

Wegen schlechten Wetters konnten sich die Einsatzkräfte dem Frachter zunächst nicht nähern, hieß es in den Abendnachrichten. Es bestand zudem Explosionsgefahr, da sich noch eine Restladung Öl in den Schiffstanks befindet. Der 56 835-Tonnen-Frachter war Anfang Oktober mit rund 4 000 Autos an Bord in einem Taifun auf Grund gelaufen. Seither hatte man begonnen, das Öl abzupumpen. Fernsehberichten zufolge hatte das Schiff vermutlich Feuer gefangen, als es bei sechs Meter hohen Wellen auseinander brach.

Umherfliegende Funken in Folge des berstenden Rumpfes oder des Zusammenpralls der geladenen Autos könnten ausströmenden Treibstoff entflammt haben. Die auf den Bahamas registrierte und in norwegischem Besitz befindliche "Hual Europe" hatte auf dem Weg von Yokohama nach Jamaika Anker geworfen, um das Ende des Taifuns abzuwarten. Die philippinische Besatzung konnte das Schiff unbeschadet verlassen.

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