5,3 Mrd. Euro bereitgestellt
EU-Mittelmeer-Konferenz beginnt mit Beratungen über Nahostkonflikt

dpa MARSEILLE. Der Nahostkonflikt überschattet das Außenministertreffen der 15 EU-Staaten mit den Ländern des südlichen und östlichen Mittelmeerrandes, das am Mittwochabend in Marseille beginnen sollte. Die Teilnahme von Syrien und Libanon galt als unwahrscheinlich, nachdem beide Länder wegen der Anwesenheit Israels mit einem Boykott gedroht hatten.

Aus Israel wurde Außenminister Schlomo Ben-Ami und von Seiten der Palästinenser der Minister für internationale Zusammenarbeit, Nabil Schaath erwartet. Das Abendessen am Mittwoch sollte nach dem Willen der französischen Gastgeber ganz dem Friedensprozess gewidmet sein. Damit sollte das Thema vom Tisch sein, damit der Donnerstag dann den anderen wirtschaftlichen und politischen Fragen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländergruppen zur Verfügung steht.

Die Minister wollen Bilanz ziehen über diese vor fünf Jahren begonnene Kooperation, an der außer der EU Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Israel, die Palästinenser, Jordanien, Syrien, Libanon, die Türkei, Zypern und Malta teilnehmen. Unmittelbar vor der Konferenz hatte sich die Europäische Union darauf geeinigt, für die Mittelmeerzusammenarbeit in den kommenden sechs Jahren 5,3 Mrd. Euro bereitzustellen. Ursprünglich waren von der EU-Kommission 6,7 Mrd. Euro gefordert worden.

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