50 Fahrzeuge in Deutschland betroffen
Daimler-Chrysler ruft 120 000 Geländewagen zurück

Die Chrysler Group, die US-Tochter der Daimler-Chrysler AG, hat eine Rückrufaktion für 120 000 der neuen Jeep-Liberty-Geländewagen angekündigt. Dies hat Firmensprecher Michael Rosenau am Freitag bestätigt.

dpa-afx AUBURN HILLS/BERLIN/STUTTGART. Ein Sprecher von Chrysler Deutschland sagte, da der Jeep Cherokee (so lautet der Name in Deutschland) erst seit wenigen Wochen bei den Händlern stehe, seien höchstens 50 Fahrzeuge betroffen.

Es solle ein Problem behoben werden, das das Aufblasen des Airbag bei schweren Unfällen auf der Fahrerseite um 20 Millisekunden verzögere. Bei einem schweren Frontalunfall kann die Halterung im Motorenraum an dem Sensoren-Draht schaben und so zu der minimalen Verzögerung beim Aufblasen des Airbag führen. Bisher habe es keine Verletzungen gegeben. Das Problem wurde bei Crash-Tests festgestellt. Es könne in ganz seltenen Fällen auftreten.

Die Rückrufaktion gelte für Fahrzeuge, die von April bis 27. November gebaut worden seien. Die Leitung soll eine Gummihülle erhalten und das Problem damit behoben werden.

Gleichzeitig solle bei 78 000 der Jeep Liberty-Modelle ein Plastikteil in Kniehöhe auf der Fahrerseite untersucht werden, erklärte der Chrysler-Sprecher. Die Befestigungsklemmen sollten durch stärkere ersetzt werden.

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