50 Gefangene kamen ums Leben
Mysteriöse Todesfälle in Mosambik

dpa MAPUTO. Mindestens 50 Häftlinge sind in der mosambikanischen Stadt Mongtepeuz im Norden des Landes "auf mysteriöse Weise" gestorben. Das teilte Ministerpräsident Pascoal Mocumbi am Donnerstag in der Hauptstadt Maputo mit. Seinen Angaben zufolge gibt keine Anzeichen dafür, dass die Gefangenen gewaltsam ums Leben kamen.

Die Regierung hat Experten der UN, der Europäischen Union und aus dem Commonwealth gebeten, bei der Aufklärung des Falles zu helfen. Mongtepeuz war bereits vor zwei Wochen in den Schlagzeilen, als bei Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Anhängern der Oppositionspartei Renamo etwa 30 Menschen getötet wurden.

Die Renamo versucht seit den Wahlen vom vergangenen Dezember, aus denen die Regierungspartei Frelimo als Sieger hervorgegangen war, Neuwahlen zu erreichen. Sie behauptet, die Frelimo habe die Wahlen manipuliert. Internationale Beobachter hatten dagegen die Wahl als frei und fair bewertet.

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